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FAQ

Frequently asked questions
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Das hängt vom Einsatzzweck und natürlich vom jeweiligen Land ab, in dem der Flug stattfindet. Das Luftverkehrsgesetz (LuftVG) und die Luftverkehrsordnung (LuftVO) regelt die Nutzung von Fluggeräten in Deutschland.

Unterschieden wird nach Einsatzzweck und Gewicht des Fluggeräts.

Beispielsweise ist der private (nicht kommerzielle) Betrieb von elektrischen, unbemannten Fluggeräten in Deutschland bis 5 kg überall ohne Genehmigung erlaubt. Weiterhin müssen folgende Kriterien erfüllt sein:
– Fliegen nur in Sichtweite erlaubt
– Ausweispflicht von Modell
– Luftraumstruktur beachten (Nähe zu Flughäfen nicht unter 1,5 km, Kontrollzonen kennen)
– evtl. Einschränkung des Betriebs auf öffentlichen Grünflächen (je nach Stadt)
– Wahrung der Privatsphäre
– Gefährdungen von Personen und Sachen sind zu vermeiden
– Privathaftpflichtversicherung

Bei privaten Einsätzen über 5 kg benötigt man eine behördliche Erlaubnis.

Strenger sieht es bei der kommerziellen Nutzung aus, der wir unterliegen:

Auch für Fluggeräte unter 5 kg wird eine Aufstiegserlaubnis (NfL 161/12) des jeweiligen Landes benötigt.
Fluggeräte über 5 kg Abfluggewicht benötigen vor jedem Start zusätzlich eine Einzelgenehmigung.
Die in der Aufstiegserlaubnis formulierten Auflagen müssen eingehalten werden. Sie werden unten im Abschnitt detailliert aufgelistet.

Die wichtigsten Punkte zusammengefasst lauten:
– kein Aufstieg ohne Zustimmung des Grundstückseigners
– Ordnungsbehörde / Polizeidienststelle muss vorab informiert werden
– die Drohne darf nur von einem zugelassenen und geprüften „Steuerer“ kontrolliert werden
– die Sicherheit von Personen und Sachen muss sichergestellt sein
– auf Flugverkehr und Lufträume / Flugplätze muss geachtet werden
– eine spezielle Haftpflichtversicherung muss vorliegen
– das Persönlichkeitsrecht muss gewahrt werden

Allgemeines Aufstiegserlaubnis der DFS (NfL 161/12) im Detail >>

 

Die Flugzeit unserer Geräte reicht von etwa fünf bis 15 Minuten. Sie hängt von vielen Faktoren ab. Die Wichtigsten werden im Folgenden erläutert.

Abfluggewicht:
Das Gewicht spielt eine maßgebende Rolle. Je nach verwendetem Fluggerät und Kamera schwanken die Einsatzzeiten stark.

Akku:
Unsere Kameradrohnen werden mit LiPos (Lithium Polymer) Akkus betrieben, die aufgrund ihrer hohen Energiedichte in der Modellfliegerei bevorzugt verwendet werden. Diese Akkus reagieren empfindlich auf Umwelteinflüsse (Temperatur) und verlangen auch sonst nach erhöhter Aufmerksamkeit wenn es um Leistungsprognosen geht (Innenwiderstand, Anzahl der Ladezyklen, Art der Ladung).

Mission:
Es macht einen gravierenden Unterschied, ob die Drohne permanent auf der Stelle steht oder sich schnell durch den Raum bewegt. Die Flugzeit kann sich bei aggressiver Flugweise schnell halbieren.

Umgebungsbedingungen:
Jedes Fluggerät in der Atmosphäre erfährt mehr Auftrieb, fliegt also quasi länger, je höher die Luftdichte ist. Die Dichte ist maßgeblich abhängig von der Temperatur und Luftdruck.
Einsätze bei tiefen Temperaturen und auf Meereshöhe wären ideal, Flüge im Gebirge bei wärmeren Temperaturen ungünstig.
Natürlich spielt auch der Wind eine Rolle. Je mehr die Drohne gegen fremde Luftströmungen ankämpfen muss, umso mehr Akku verbraucht sie.

Weiterhin versuchen wir möglichst mit ausreichender Reserve zu landen, um die Sicherheit auf einem hohen Niveau zu halten und die Lebenszeit der teilweise sehr teuren Akkus zu verlängern.

 

Sicherheit ist unser höchstes Augenmerk.
Ob wir fliegen können oder nicht hängt teilweise vom verwendeten Fluggerät und dessen Leistung ab, zumindest was die Windgeschwindigkeit betrifft.
Ab ca. 25 km/h wird es interessant. Hierbei sind nicht konstante Windgeschwindigkeiten, sondern auch zufällige Böen maßgebend. Die reale Lage vor Ort unterscheidet sich teilweise von Prognosen. Auch spielen geografische/ architektonische Aspekte eine Rolle (kritische Strömungsbeeinflussung durch Strömungsumlenkung an Hindernissen).

Feuchtigkeit ist ein Problem für Elektronik. Somit verzichten wir aus Sicherheitsgründen auf Einsätze bei Regen, Schnee und starkem Nebel. Nebel oder tief hängende Wolken behindern zusätzlich die Sicht, welche für einen sicheren Flugbetrieb Vorausgesetzt ist.

 

Für Fotoaufnahmen verwenden wir häufig eine Sony. A7R
bzw. die Canon 5D MK III.
Filmaufnahmen machen wir meist mit einer Sony HDR-CX730. (UPDATE auf 4K).

Wir haben auch sehr gute Erfahrungen mit der GoPro 4 BE gemacht. Wir besitzen eine Variante mit der originalen Weitwinkel-Optik. Ein weiteres Modell wurde mit einer hochwertigen, professionellen Linse umgebaut, welche eine verzerrungsfreies Bild mit 60° Blickwinkel erlaubt.

Andere Kameras sind durchaus auch fliegbar, bitte sprechen sie uns an, wenn sie dahin gehend bestimmte Vorstellungen oder Wünsche haben.

 

Das hängt von den Bedingungen ab. Schicken Sie uns bitte eine E-mail mit Informationen zur Art des Einsatzes und einem zeitlichen Umfang an: mail@coopercopter.com
Sie können uns auch gerne per Telefon kontaktieren:
(+49 (0) 176 52 765 489)

Sicherheit ist Punkt eins unserer Firmenphilosophie.
Wir besitzen Fluggeräte mit redundanten Akkus und Motoren sowie einer ausfallsicheren Flugkontrolle. Weiterhin garantieren sorgfältig geplante Verfahren, technische Abläufe und Checklisten für ein Höchstmaß an Sicherheit.
Wenn die Umgebung über keine gefährdenden Einflüsse (wie z.B. Umspannwerke, Hochspannungsleitungen,etc.) verfügt und alle Details abgeklärt werden, sind solche Flüge durchaus machbar.

Wir müssen vorab eine Aufstiegsgenehmigung beantragen. Dies nimmt normalerweise sieben bis 14 Tage in Anspruch.
Bitte geben Sie uns also rechtzeitig möglichst detaillierte Informationen über:

– Ort des Einsatzes
– Zeitpunkt / gewünschte Dauer
– erforderliche Einstellungen der Aufnahmen (Auflösung, Framerate)

 

Ja. Für beide Einsatzbereiche haben wir entsprechende Fluggeräte.

Generell lässt sich sagen, dass wir die Multicopter immer nur auf Sicht fliegen dürfen. Dies bedeutet, dass man die Drohne ohne Hilfsgeräte noch sicher steuern können muss. In den Bundesländern gibt es unterschiedliche Bestimmungen, was die Höhe angeht. In Hamburg darf z.B. bis zu einer Höhe von 150 m mit Einschränkungen geflogen werden. Je nach Luftraum kann dies auch weniger sein.

Sicherheit wird bei uns direkt gefolgt von Qualität.
Die vollkommene Stabilisierung des Videobildes ist eine maschinendynamische Herausforderung und wird bei uns auf hohem Niveau betrieben.
Überzeugen Sie sich doch und schauen Sie sich unser Showreel an. (LINK)

Ja. Kontaktieren Sie uns einfach. Die Preise sind individuell anzufragen.

Am besten wählt man ein Gerät entsprechend der Flugerfahrung aus.
Ist man ein Modellflug-Neuling, bietet es sich an, einen günstigen Nanocopter zu kaufen. Diese gibt es ab 20 € aufwärts von verschiedenen Herstellern in den meisten Elektro-Fachgeschäften oder Modellbau-Läden.
Für ca. 100 € gibt es schon Geräte mit Kamera. Somit kann man erste Einblicke ins FPV (First Person View) Fliegen bekommen.
Analog zum Training mit echten Multicoptern bietet es sich an, Übungssoftware am PC mit einem Funksender zu verwenden, bevor man sich an große, teure Coptermodelle wagt, obwohl diese mittlerweile recht einfach und sicher zu fliegen sind. Ein Octocopter, also ein Gerät mit acht Rotoren oder ein Hexacopter (sechs Rotoren) ist zwar ausfallsicherer als ein Quadrocopter (vier Rotoren), jedoch auch teurer.

Auch ist das Fliegen von Flächenmodellen sinnvoll, um seine Koordination zu verbessern. Gerade für Flugzeuge ist ein Simulator sehr sinnvoll. Abstürze sind hier quasi kostenfrei.

Ein spezielles Modell kann und wird an dieser Stelle nicht empfohlen, solange wir nicht gesponsert werden. :)

 

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder über eMail zur Verfügung.